Finn
... kam zusammen mit damals noch 'seiner' Lara zu uns.Nachdem die beiden nach einer kleinen Odyssee endlich bei uns angekommen waren, machten sie die ersten Tage unsere Quarantäne-Ecke unsicher.
Als sie dann nach ein paar Tagen ins Wohnzimmer umziehen durften, war Finn bei der ersten Annäherung deutlich zurückhaltender als seine Frau.
Doch dann schauten die Anderen nicht schlecht als sich plötzlich der vergleichsweise große Halbstandard zwischen ihnen niederließ.
Unsere anfänglichen Bedenken, wir würden Finn und den genauso blauen Tristan nicht auseinander halten können, waren wie weggeblasen als die beiden das erste Mal nebeneinander saßen und Tristan neben dem Neuen noch kleiner erschien als er ohnehin schon ist.

Die erste Zeit waren Finn und Lara auch in unserem Schwarm noch ein Paar, bis sich die Dame umorientierte und ihren langjährigen Partner für den grünen Kevin-Marcel verließ. Finn schien dem Ganzen nicht wirklich etwas entgegensetzten zu wollen oder können und ließ es mehr oder weniger geschehen.
Für eine kurze Zeit schien es, als würde er Kevin-Marcels vorherige Partnerin Keke für sich gewinnen, aber sowohl sein als auch ihr Interesse aneinander hielt nicht lange an.
Seither ist Finn zu einem Einzelgänger geworden, bleibt häufig allein in der Voliere zurück, während die anderen draußen die Spielplätze unsicher machen.
Oft scheint es so, als würde er den Anschluß gar nicht suchen, sondern wäre ganz glücklich in seiner einsamer-Wolf-Rolle.
Dann aber gibt es immer wieder Momente, in denen er ein anderes Schwarmmitglied intensiv anbalzt und eindeutig den Kontakt sucht.

Da wir schon zuvor bei Grisu gesehen haben, dass es sehr lange dauern kann, bis sich ein Neuer in einen bestehenden Schwarm einlebt (Grisu hat dafür ungefähr 4 Monate gebraucht), haben wir auch bei Finn die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Vielleicht braucht er einfach etwas länger als die anderen. Vielleicht ist er auch ganz gern mal allein. Oder vielleicht ist bei uns auch einfach nicht der richtige Partner für ihn dabei.
Unsere Hoffnungen ruhen jetzt auf dem jungen Miguel, der auch schon oft von sich aus den Kontakt zu Finn sucht. Finn geht auch gern auf den Jungspund ein, aber Miguel ist wesentlich unternehmungsfreudiger als Finn und zieht es meist vor, den Tag mit den Anderen draußen und nicht als Volieren-Hocker zu verbringen.
Trotz Allem hoffen wir, dass auch Finn noch seinen Platz im Schwarm und vielleicht sogar einen Partner finden wird.

Der Artikel wurde am 08.06.2009 von Bea veröffentlicht.
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Gaby Schulemann-Maier aus Düsseldorf (11.06.2009 - 08:18)
Lieber Finn,
ich freue mich so sehr, dass Du es in der Hauptstadt so gut angetroffen hast. Dein neues Zuhause, Deine Körnergeberin und vor allem Deine Kumpels sind ganz große Klasse. Was bin ich froh, Dich in so guten Händen zu wissen, kleiner Schatz. Aber Finn, kleiner Mann, warum suchst Du Dir nicht einfach einen guten Kumpel, wenn schon Deine Traum-Henne zurzeit nicht dabei ist? Mein Woodstock, der gelbe Stalker, der Dich immer beflirtet hat, als Du vorübergehend hier warst, hat es auch so gemacht. Denk einfach noch mal an das, was er Dir immer ins Ohr gesäuselt hat, vielleicht ist ja ein guter Tipp dabei gewesen. ;-)
Viele liebe Grüße,
Gaby
ich freue mich so sehr, dass Du es in der Hauptstadt so gut angetroffen hast. Dein neues Zuhause, Deine Körnergeberin und vor allem Deine Kumpels sind ganz große Klasse. Was bin ich froh, Dich in so guten Händen zu wissen, kleiner Schatz. Aber Finn, kleiner Mann, warum suchst Du Dir nicht einfach einen guten Kumpel, wenn schon Deine Traum-Henne zurzeit nicht dabei ist? Mein Woodstock, der gelbe Stalker, der Dich immer beflirtet hat, als Du vorübergehend hier warst, hat es auch so gemacht. Denk einfach noch mal an das, was er Dir immer ins Ohr gesäuselt hat, vielleicht ist ja ein guter Tipp dabei gewesen. ;-)
Viele liebe Grüße,
Gaby

