Auf Wiedersehen, Jurij
Dein Leben lang warst Du allein,Kanntest nur Dein Spiegelbild.
Das kann kein Welli-Leben sein,
Dein Schicksal mich zu Tränen rührt.
Erst als Du krank warst und geschunden,
nahm die Einsamkeit ein Ende,
Man pflegte sorgsam Deine Wunden
Und gab Dich dann in unsre Hände.
Obwohl Du schon längst tot gesagt,
Blühtest Du noch einmal auf,
Hast neue Dinge hier gewagt,
Doch Dein Schicksal gab nichts drauf.
Mehr Zeit in Deinem neuen Leben
Konnten wir für Dich nicht schinden.
Wir haben Dich nun freigegeben,
Vermochten Dich nicht länger binden.

In Erinnerung an Jurij, der vier Jahre allein verbringen mußte und sein neues Leben im Schwarm nicht lange genießen konnte, da seine Leber und seine Nieren nicht mehr richtig funktionierten.
Wir haben ihn heute gehen lassen.
Der Artikel wurde am 25.10.2011 von Bea veröffentlicht.
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Ute aus Lübbenau (25.10.2011 - 17:48)
Machs gut Jurij. Ich wünsch Dir eine gute Reise ins Regenbogenland.
Fühl Dich gedrückt Bea. Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen.
Fühl Dich gedrückt Bea. Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen.

