Voliere adé!
Tja, das mußte wohl mit dem Vogelzimmer so kommen ...In den Wochen nach ihrem Umzug nach Potsdam (und damit ins Vogelzimmer) haben die Pieper ihre Voliere zunehmend weniger genutzt. Anfangs gingen sie noch - wie gewohnt - zum Schlafen abends hinein, aber irgendwann war es damit vorbei. Nur Jurij nutzte sie in seiner letzten Zeit, um dem Schwarmtrubel ein wenig aus dem Weg zu gehen.
Ansonsten war die Voliere nur noch einen Zwischenstopp zur Futteraufnahme wert. Sauber machen mußte ich sie natürlich trotzdem regelmäßig, hatte davon dann aber ehrlich gesagt irgendwann genug. Denn die Villa Casa läßt sich zwar gut reinigen, aber ich hab mich immer mehr gefragt, wozu eigentlich.
Darum fiel dann mitten in einer Putzaktion der Beschluß, daß ich sie ein letztes Mal reinige - um sie dann auseinander zu nehmen und an einem dunklen Ort zu verstauen. Seither ist die Voliere im Welli-Zimmer Geschichte.
Die Pieper scheint es nicht zu stören.

Als neue Futterstelle dient jetzt ein Brett, in das die allbekannten Näpfe eingelassen sind. Diese Vogelbar haben die Wellis sehr schnell akzeptiert und die Mädels hatten bald eine Methode raus, 'ihren' Napf gegen Schwarmkollegen zu verteidigen: Sie setzen sich einfach mitten rein und fressen um sich herum.

Die Spielplatzfläche haben wir mittels ein paar neu gespannter Seile noch weiter vergrößert und so das ganze Zimmer noch ein wenig umgestaltet.
Da es manch Landeshauptstadtwelli während der Mauser (und Tristan seit einem Unfall immer) schwer fällt, vom Boden wieder in die Höhen der Äste und Seile zu kommen, gibt es eine Leiter und mehrere tiefhängende 'treppenartige' Äste, um wieder den Weg nach oben zu finden.

Die Entscheidung, ganz auf die Voliere zu verzichten, bereue ich nicht. Die tägliche Putzarbeit vor allem um das Futterbrett herum ist zwar etwas mehr geworden, dafür spare ich pro Großputz etwa eine Stunde Zeit, die ich sonst für die Voliere aufgewendet habe. Und diese Zeit läßt sich dann doch besser nutzen, indem man dem bunten Treiben im Zimmer zuschaut :)

Der Artikel wurde am 04.12.2011 von Bea veröffentlicht.
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