Loki († 28.12.08)
... zog im Juli 2008 als Dritter im Bunde bei uns ein. Er war immer ein sehr agiler und lebensfroher kleiner Kerl.Schon bald nach seiner Ankunft wurde es friedlicher bei uns und Tristan zeterte nicht mehr den ganzen Tag von früh bis spät.
Loki und er tobten hier durchs Wohnzimmer und Mika hatte, wenn sie wollte, ihre Ruhe.
Wenn es allerdings Kuscheleinheiten gab, ging Loki immer leer aus.
Darum sollte eine Partnerin für den Gescheckten her und Kimi kam dazu.
Aus den Vieren wurde ein richtiger kleiner Minischwarm und mit der Zeit wurden auch die Partnerzugehörigkeiten verteilt: Aus Tristan und Kimi wurde ein Paar und Loki und Mika fanden zueinander.
Loki blühte während seiner Zeit mit Mika richtig auf, man sah ihm an, dass ihn diese Liebe beflügelte. Von ihr schaute er sich auch ab, dass man vor uns Federlosen keine Angst haben braucht.
Mikas Tod traf ihn vermutlich genauso hart wie uns, denn nachdem wir an diesem Tag ohne sie wieder nach Hause kamen, suchte er verzweifelt nach ihr und rief sie noch einige Tage lang.
Trösten ließ er sich erst von Erik, der einige Wochen zuvor mit seiner Schwester Keke bei uns eingezogen war.
Loki gewann zusehends wieder Lebensmut und schien mit Erik fast noch glücklicher als zuvor mit Mika. Den ganzen Tag lang wurde geschnäbelt und sich gegenseitig gefüttert.

Kurz nach Weihnachten ging es Loki dann auf einmal nicht gut. Zum Mittag des 28. hin fing er plötzlich an, sich auf zu plustern und es war eindeutig, dass er seine Ruhe wollte.
Darum wurde er auch gleich eingepackt und zum Tierarzt gebracht.
Die Untersuchungen waren ohne nennenswerten Befund und so hieß es zu unserer Erleichterung, er hätte sich nur einen Infekt eingefangen und bekam dagegen Antibiotika.
Wieder zu Hause angekommen separierten wir ihn, um ihm etwas Ruhe zu gönnen und setzen ihn in einen Krankenkäfig.
Loki war immer noch sehr schwach und entgegen unseren Hoffnungen besserte sich sein Zustand auch nicht.
Im Gegenteil. Ein paar Stunden nach dem Tierarztbesuch konnte er sich plötzlich nicht mehr auf der Stange halten und obwohl er kämpfte, gelang ihm der Weg zurück nicht.
Dann ging alles ganz schnell: Der Kleine krampfte offensichtlich unter Schmerzen und schloss für immer seine großen Knopfaugen.
Später stellte sich bei der Obduktion heraus, dass er innere Blutungen hatte. Etwas, was der Tierarzt nicht erkennen konnte und von dem er auch nicht wusste, woher sie so plötzlich kamen, denn die Ursache dafür konnte er nicht finden.
Loki ruht jetzt neben Mika unter dem Mandelbäumchen.

Wir werden Dich nie vergessen, mein Süßer, und hoffen, dass Du und Mika im Regenbogenland wieder vereint seid.
Der Artikel wurde am 08.06.2009 von Bea veröffentlicht.
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