Maia († 22.10.09)
vom Falkenberg.Vom Falkenberg daher, weil die kleine Maus am 23.8. aus dem Tierheim Berlin zu uns kam - eine Auswirkung des Falkenberger Familienwochenendes.
Maia kam aus amtlicher Verwahrung zusammen mit ihrem Partner ins Tierheim, nachdem ihr Besitzer verstorben war und keiner der Angehörigen die Beiden übernehmen wollte.
Da sie und ihr gefiederter Freund unter all den anderen Wellis im Tierheim getrennte Wege gingen, wurde uns die grüne Dame allein vermittelt.
Die ersten - für sie wahrscheinlich unheimlich langen - zwei Wochen bei uns mußte Maia allein in Quarantäne verbringen. Als sie bei uns einzog hatte sie Megas, Trichos und dazu noch eine Infektion.
Bis auf die Megas, die ja nicht heilbar sind, haben wir zum Glück den Rest in den Griff bekommen und Maia war sichtlich erleichtert, die anderen neun endlich nicht nur hören sondern richtig kennenlernen zu dürfen.
Schnell war klar, daß wir aufgrund ihrer Fußfehlstellung die Voliere etwas umgestalten mußten, aber die ältere Dame (laut unserer Tä war sie zwischen 5 und 7 Jahren alt) fand sich sehr schnell zurecht.
Maia war meist eine Einzelgängerin, genoß es aber sichtlich, daß sie Artgenossen um sich hatte.
In der Hinsicht war sie Finn recht ähnlich und ab und zu konnte man die Beiden auch bei einem Flirt miteinander beobachten. Besonders wenn die kleine Maia den doppelt so großen Finn anbalzte, war das ein Bild für die Götter.
Ansonsten war die Lieblingsbeschäftigung unserer Nr. 10 das Schreddern: Egal, was Maia unter den Schnabel bekam, wurde über kurz oder lang in seine Einzelteile zerlegt und/oder pulverisiert.
Im übrigen hatte sie Tristan den Rang des morgens-als-erster-draußen-und-abends-als-letzter-drin-Wellis abgelaufen! Kaum, daß man nach dem wecken das Türchen öffnete, stürzte die Kleine wie ein grüner Blitz nach draußen :)

Leider war Maia sehr kamerascheu und darum hatten wir nicht die Gelegenheit, sehr viele Fotos von ihr zu machen.
Wir durften nur zwei Monate mit Maia verbringen, bevor wir sie an Megas verloren.
Sie war symptomfrei, wir haben nichts bemerkt, sie hat es zu gut versteckt.
Noch am Nachmittag war sie fit. Am Abend ging es ihr nicht gut, der Tierarzt konnte nichts mehr für sie tun. Sie verstarb bald, nachdem ich mit ihr wieder zu Hause war.
Maia, verzeih uns, daß wir Dir nicht mehr von der glücklichen Zeit schenken konnten!
Der Artikel wurde am 17.10.2009 von Bea veröffentlicht.
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