Die Voliere
… nachdem sich unser Schwarm mit der Zeit auf sechs vergrößert hat, war ich irgendwann der Meinung, es wäre Zeit für eine neue, größere Voliere.Das Modell, das es werden sollte war schnell gefunden: die Villa Casa III von Montana.
Mit ihren 1,20 x 1,75 x 0,80 (B x H x T ohne Dach) zwar eigentlich schon wieder zu klein für unser Dutzend jetzt, aber da sie den Tag eh draußen verbringen noch vertretbar.
Nun haben wir die Voli schon seit einen knappen halben Jahr und sind immer noch begeistert, da sie sich aufgrund der Beschichtung sehr leicht reinigen lässt.
Allerdings hat sie, wie vermutlich Alles im Leben, auch einige Schwachstellen.
So sind z.B. die Kotgitter völlig unbrauchbar, wenn man die Wellis auch mal unten im Sand spazieren lassen gehen will. Läßt man sie jedoch weg, entsteht zwischen den Streuwannen und dem unteren Ende des Gitters ein Spalt, der groß genug ist, dass ein zu neugieriger Pieper auf die Idee kommen könnte, dort raus zu klettert, was je nach Größe des Vogels böse enden kann.
Wir haben das Problem behoben, in dem wir die Streuwannen einfach auf die Schiene für die Kotgitter schieben – hält und kein Spalt.

Ein weiteres Ärgernis für mich war die Mittelstrebe, die die Voliere unten zweiteilt. Klar ist sie Notwendig für die Stabilität des Ganzen, allerdings ist die Reinigung immer etwas mühselig, da man sie ja nicht so einfach ausbauen kann.
Um es beim Reinigen etwas leichter zu haben, sind wir dazu übergegangen, die Strebe mit Küchenkrepp abzudecken und dieses rechts und links in den Streuwannen mit etwas Sand zu fixieren.
Weiterer Vorteil: durch das helle Krepp wirkt die Voliere nicht mehr so zweigeteilt und damit größer.

Da unsere Lara irgendwann einmal herausgefunden hat, dass es gaaaaanz viel Spaß macht, die Edelstahlnäpfe aus ihrer Verankerung zu hebeln, haben wir die einfach mit Kabelbindern fixiert.

Ansonsten sind alle Stangen aus Naturholz, das regelmäßig komplett getauscht wird. So sieht die Voliere immer mal wieder anders aus und die Wellis haben regelmäßig etwas Frisches zum Knabbern.
Alles in allem scheinen sich die Zwölf in ihrem ‚Häuschen’ sehr wohl zu fühlen, denn auch tagsüber ziehen sie sich gern hierhin zurück.

Der Artikel wurde am 02.06.2009 von Bea veröffentlicht.
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